Trauerbegleitung

Gebrochenes Schach
Niemals sind wir ungeschützter gegen das Leiden, als wenn wir lieben, niemals hilfloser unglücklich, als wenn wir das geliebte Objekt oder seine Liebe verloren haben.
Sigmund Freud *06.05.1856 †23.09.1939

Was Sigmund Freud hier beschreibt, ist die emotionale Ausnahmesituation, in die ein Verlust uns führt. Die Trauer wird zu einer, vorerst dunklen, Begleiterin. Sie stellt sich ungebeten an unsere Seite. Sie führt in tiefe Täler, aber auch genauso in Erinnerung. Sie kann wild und schmerzhaft sein. Jeder Mensch erlebt sie anders, und es gibt wohl niemanden der sie nicht zu irgendeinem Zeitpunkt kennenlernt. Und wie lange sie bleiben wird, ist nicht bekannt.

Im Laufe der Zeit wird sie jedoch zu einer stilleren, mal mehr, mal weniger, wahrnehmbaren Präsenz. Wir lernen den Verlust anzuerkennen, damit zu leben. Und wenden uns, unmerklich, wieder dem Leben zu. Dann soll die Trauer ihr Wesen ändern. Sie lässt uns an die schönen Momente denken. Nicht ohne Wehmut. Aber trotzdem mit einem Lächeln. Aus der Trauer wird die Erinnerung, die uns ein Leben lang begleiten wird.

Diesen Weg mit Ihnen zu gehen, ist das Ziel der Trauerbegleitung. Sie bietet Ihnen einen geschützten Raum um Ihre Gefühle zu ergründen, denn jede Trauer ist neu. Auch wenn sie nicht das erste Mal erlebt wird. Sie können ganz eigene Ausdrucksformen Ihrer Trauer für sich finden.

Gespräche führen Sie in die Vergangenheit, bereiten aber auch den Weg in die Zukunft. In eine Zukunft mit der Erinnerung als Begleiterin.

Wenn ich Sie auf diesem Weg begleiten darf, nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf.

Hoffnung
Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Dietrich Bonhoeffer *04.02.1906 †09.04.1945

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